letzte Aktualisation

09.04.2015

 

 

 

 

 

 

 Über die Rasse Russischer Toy

 

Russischer Toy langhaarig

   

Russischer Toy ist eine Rasse, die immer noch sehr selten zum Sehen ist. Erster Import dieser Rasse in die Tschechische Republik erfolgte in 90. Jahren des vorigen Jahrhunderts. Seitdem steigt langsam die Anzahl der Hunde dieser Rasse. Zur Zeit sind jährlich in der Tschechischen Republik zirka 20 Welpen Russisches Toy geboren (zum Vergleich in der Tschechischen Republik sind jährlich zirka 1000 Welpen Chihuahua geboren). Trotztdem ist der Russische Toy immer sehr wenig, und wenn Sie nicht gerade begeisterter Besucher der Hundeausstellungen sind, haben Sie wahrscheinlich noch nie einen Russischen Toy getroffen. Und das ist schade, weil es wirklich ein Erlebnis ist.

 

Russischer Toy war ursprünglich eine nationalle russische Rasse, von der FCI nicht anerkannt, die sich Moskau toy terrier nannte. Im Laufe des Jahres 2006 trat aber die Wende ein und die Rasse wurde von der FCI vorläufig angenommen. Mit dieser Annahme änderte sich zugleich auch der Name der Rasse. Der neue Name ist Russischer Toy (in Urschrift Russkiy Toy). Also Rasse, die Sie bis unlängst auf Ausstellungen und allen öffentlichen Aktionen unter Name Moskau toy terrier sehen konnten, suchen Sie jetzt unter Name Russischer Toy. Nach FCI ist Russischer Toy zu FCI Gruppe 9. eingeordnet, also unter Gesellschafts- und Begleithunde (in Tschechien am Sonntag ausgestellt). Vorübergehend kann den Einzelnen von dieser Rasse Titel CACIB (aus internationalen Ausstellungen) nicht anerkannt werden, anders ist aber Russischer Toy eine vollwertige Rasse mit der Möglichkeit sich an allen nationalen, internationalen und auch Welt- ausstellungen teilzunehmen.

 

 

Die Rasse Russischer Toy hat auch ihre kurzhaarige Variante, die taucht aber in Tschechische Republik noch nicht auf.

 

 

Die Zucht des Russischen Toys ist in Tschechische Republik unter dem Klub KCHMPP geführt. Auch wir sind Mitglieder von diesem Klub. Die Kynologische Dachorganisation, die ein Zuchtbuch führt und die Ahnentafeln ausgibt, ist CMKU (böhmisch-mährische kynologische Union).

 

 

Der Russische Toy ist ein Miniaturhund mit grossem Herz. Ist gefühlsmässig mit seinem Herrchen und seiner Familie sehr verbündet. Er hätschelt gern, ist aber nie zudringlich. Am liebsten wäre er immer an der Seite seines Herrchen, oder noch lieber auf seinem Schoss.

(Nun raten Sie mal, wo liegt Tosca jetzt, beim schreiben dieses Textes :o))

 

Russischer Toy ist zwar klein, aber andere seits ein ganz normaler Hund mit allem Drum und Dran. Er schafft die Dressur der Gehorsamkeit, kann behüten (Unschädlichmachung des Täters erwarten Sie aber von ihm (im Hinblick auf seinen Körperbau) nicht), auf ungebetene Gäste weist er verlässlich hin.

 

Terrynka 4 Jahren alt         Pista mit Herrchen auf dem Couch         Russischer Toy will immer im Naehe seinem Herrchen sein

 

 

Seine Grösse hat auch seine Vorteile. Ich nenne das praktischer Taschenhund. Sie können ihn überall mitnehmen und trotztdem wird er nie lästig. Es reicht nur, wenn Sie sich eine "Kängurutasche" (Tasche die an dem Brustkorb befestigt ist) beipacken. Diese Tasche kann Reisen mit dem Toy sehr erleichtern, weil Sie dann freie Hände haben und zugleich Ihr Hund in Geborgenheit ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Russische Toy ist sehr klein, einige Hindernisse achtet er nur symbolisch und wegen der Gehorsamkeit, als ob es für ihn wirklich Hindernisse wären. Typische Beispiele sind Zaunlöcher oder hoch aufgesetzte Türen (s. Photo). Der Russische Toy ist auch ein sehr guter Springer.

 

Gesundheitlich ist Russischer Toy sehr eine starke Rasse. Wie der Name aussagt, wurde die Rasse in Russland geadelt, und der Russische Winter ist, glaube ich, sehr berühmt. Falls Sie schon Ihrem Toy einen von den heute häufig verkauften modischen Pulli kaufen gehen wollten, kann ich Sie beruhigen, es ist nicht notwendig. Wenn Sie bei Frost mit Ihrem Toy keine Tour unternehmen werden, ist sein Ankleiden nicht nötig. Der Toy ist keine „Bachstelze“, sogar Schnee liebt er. Na begutachten Sie selbst, aus kurzem Video, ob er ein zittriges Hascherl ist. Zum Glück, dass die Terry schwarz ist, anders hätte ich fast Angst, dass ich sie in dem Schnee nicht mehr finde :o)

 

Falls Sie wollen, dass Ihr Toy auch mit grösseren Hunden Freundschaft hielt, wäre es gut, ihn mit dennen schon im Welpenalter bekanntzumachen. Ihr Welpe muss die Grundgedanken der Meutehierarchie begreifen, um sich gut zu sozialisieren.

 

Und sofern er sich mit verschiedenen Anregungen (generell) schon in früher Jugend vertraut macht, erwächst von ihm ein ausgewogener, gut sozialisierter erwachsener Hund.

 

 

 

 

Russischer Toy spielt gern, apportiert und tändelt mit anderen Hundefreunden.

 

 

 

Russischer Toy ist ein fröhlicher Hund, elan- und energievoll und langweilen werden Sie sich mit ihm bestimmt nicht. Es ist ein Spass mit ihm. Und wie amüsieren wir uns mit unseren Hündinnen, können Sie sehen unter Aktivitäten.

 

Erziehung muss, genau so wie bei jedem Hunde, vor allem konsequent sein. Es geht darum, damit Sie den Hund erziehen und nicht er Sie. Legen Sie gleich vom Anfang des Zusammenlebens Regeln fest, die nie verletzt werden. Also wenn Sie z. B. nicht wollen, dass Ihrer Hund mit Ihnen im Bett schäfte, erlauben Sie ihm es nie. Der Hund begreift nie, warum er als kleiner, niedlicher Welpe ins Bett durfte, und jetzt, wenn er gross ist, nicht mehr. Und bereiten Sie sich darauf vor, dass Russischer Toy fast professionelle traurige Miene aller Art zaubern kann, nur damit er Sie erweicht und seine Absicht erreicht. Falls er Sie doch noch zum Schlafen im Bett überzeugt, muss ich Sie beruhigen - Sie gewohnen sich daran :o)

 

 

versteckte Terry im Gras :o)

 

 

 

 

 

Der Name der Rasse kann zur Vorstellung verführen, dass (genau wie Überzetzung aus Englisch) Toy ein Spielzeug ist, das ist er aber bestimmt nicht. Er ist ein Lebewesen, das Ihre Liebe, Pflege und Verantwortung braucht. Und deswegen, falls Sie sich Ihrem zukünftigen Toy nicht widmen wollen, legen Sie sich ihn lieber nicht zu. Ein Hund ist gewiss kein modisches Zubehör.

 

Sorge für Russischen Toy

 

Was die Platzbedingungen betrifft, ist Russischer Toy eine sehr anspruchslose Rasse. Als Heim reicht ihm auch „Zwerg“  Wohnung, vornehmlich, wenn er mit seinem Herrchen sein kann. Selbstverständlich vorausgesetzt, dass er regelmässige Spaziergänge haben wird.

 

Die Pflege der Haare ist anspruchslos, es reicht einmal pro Woche durchzukämmen. Baden ist notwendig genau so, wie bei anderen Rassen - nach Bedarf. Also sofern nicht gerade extrem ungunstes Wetter ist, reicht es nur ein paar mal im Jahr.

 

Füttern, Hinausgehen, Kratzen und Spassen, so irgendwie würde ich das zusammenfassen.

 

Standard

 

 

 

 

 

Nach FCI Anerkennung des Russisches Toys hat sich auch Standard der Rasse geändert. Zur Verfügung steht jetzt  das englische Original.

 

 

FCI-Standard N° 352  / 12.06.2006 / GB

 

RUSSIAN TOY

(Russkiy Toy)

 

                

 

TRANSLATION: RKF, revised by R. Triquet and J. Mulholland.

ORIGIN: Russia.

DATE OF PUBLICATION OF THE ORIGINAL VALID STANDARD : 21.02.2006

UTILIZATION: Companion Dog.

CLASSIFICATION F.C.I.: Group 9 Companion and Toy dogs. Section 9 Continental Toy Spaniels and Russian Toys.

Without working trial.

 

BRIEF HISTORICAL SUMMARY:  At the beginning of the 20th century, the English Toy Terrier was one of the most popular toy dogs in Russia.  However, in the period 1920 – 1950 the breeding of pure toy terriers was almost stopped and the number of dogs fell to a critical level.  Only in the mid-fifties did Russian dog-breeders begin the revival of the breed.  Practically all dogs which were used for breeding had no pedigrees; many of them were not pure blood.  The Standard drafted for Toy Terriers significantly differed from that of the English Toy Terrier in many aspects.  From this moment, the evolution of the breed in Russia went its own way.

On the 12th of October, 1958 two smooth-haired dogs, one of which had slightly longer hair, gave birth to a male dog with a spectacular fringes on ears and limbs.  It was decided to keep this feature.

The male was mated with a female which also  had slightly long hair.  Thus the longhaired variety of the Russian Toy appeared.  It was called Moscow Longhaired Toy Terrier. 

A dog breeder from Moscow, Yevgueniya Fominichna Zharova, played an important role in the creation of this breed variant.

It was during a long period of development, in an  isolated context,  along with  a specifically conducted  selection that a new breed was created  : the Russian Toy  with two varieties:

Longhaired and smooth-haired.

 

GENERAL APPEARANCE: A small elegant dog, lively, long-legged, with fine bone and lean muscles.  Sexual dimorphism only slightly defined.

 

IMPORTANT PROPORTIONS:   Square build. The height at elbows is  only slightly more than half of the height at withers ; the chest is sufficiently deep. 

 

BEHAVIOUR/TEMPERAMENT: Active, very cheerful, neither cowardly nor aggressive.  The behaviour is significantly different between males and females.

 

HEAD: Small compared to the body.

 

CRANIAL REGION:

Skull: High but not too wide (width at the  level of zygomatic arches does not exceed the depth of the skull).

Stop: Clearly pronounced.

 

FACIAL REGION:

Nose: Small, black or matching the coat colour.

Muzzle: Lean and pointed, slightly shorter than the skull.

Lips: Thin, lean, tight- fitting and dark or matching the coat colour.

Jaws/Teeth: Small, white.  Scissor bite.  Absence of 2 incisors permitted in each jaw.

Cheekbones: Only slightly pronounced.

Eyes: Quite large, rounded, dark, slightly prominent, set well apart and looking straight ahead. Eyelids are dark or matching the coat colour, tightly fitting.

Ears: Big, thin, set high, erect.

 

NECK: Long, lean, carried high, slightly arched.

 

BODY:

Topline: Gradually sloping from the withers to the root of the tail.

Withers: Slightly pronounced.

Back: Strong and straight.

Loin: Short and slightly arched.

Croup: The croup is somewhat rounded and slightly sloping.

Chest: The chest is oval, sufficiently deep and not too wide.

Underline and Belly: Tucked up belly and drawn up flanks, forming a nicely curved line from the chest to the flanks.

 

TAIL: Docked (only two or three vertebrae are left), carried high. In countries where tail docking is prohibited by law, it is left in its natural state. Undocked: sickle tail.  It should not be carried lower than back level.

 

LIMBS

FOREQUARTERS: Thin and lean; seen from the front, the front legs are straight and parallel.

Shoulders: The shoulder blades are moderately long and not too sloping.

Upper arm: Forming an angle of 105 degrees with the shoulder blade.  The length of upper arm is approximately equal to the length of shoulder.

Elbows: In line with the body.

Forearm: Long, straight.

Carpus (Wrist):  Lean.

Metacarpus (Pastern): Almost vertical.

Forefeet: Small, oval,  turning neither in nor out.   Toes well-knit  and arched.  Nails and resilient pads are black or match the coat colour.

 

HINDQUARTERS: Seen from the rear, the hind legs are straight and parallel, but standing a little  bit wider than the forelegs.  Stifles and hocks are sufficiently bent.

Upper thigh: Muscles are lean and developed.

Lower thigh: The upper and lower thighs are of the same length.

Hock: Sufficiently angulated.

Metatarsus (Rear pastern): Vertical.

Hind feet: Arched , a little bit narrower than forefeet.  Nails and pads are black or match the coat colour.

 

GAIT/MOVEMENT: Easy, straightforward, fast.  No noticeable change in the topline when moving.

 

SKIN: Thin, dry and tight-fitting.

 

COAT

HAIR: There exists two types for the breed: smooth-haired and longhaired.

  • Smooth-haired: short, close-lying, shiny hair, without undercoat or bald patches.

  • Longhaired: body is covered with moderately long (3-5 cm), straight  or  slightly wavy hair,  close-lying, which does not hide the natural outline of the  body .  Hair on the head and on the front part of limbs is short and close -lying.  Distinct feathers on rear side of limbs.  The feet have long,  silky hair  which completely hides the nails.  Ears are covered with thick, long hair forming a fringe.  Dogs of more than 3 years have such a fringe,  which should completely hide the outer edges and tips of the ears.  Body hair should not look tousled nor be  too short (less than 2 cm.).

 

COLOUR: Black and tan, brown and tan, blue and tan. Also red of any shade with or without black or brown overlay.  Richer shades are preferable for all colours.

 

SIZE AND WEIGHT:

Height at withers: Dogs and bitches: 20 – 28 cm  (tolerance +/- 1 cm)

Weight: Dogs and bitches: up to 3 kg.

 

FAULTS: Any departure from the foregoing points should be considered a fault and the seriousness with which the fault should be regarded should be in exact proportion to its degree.

  • Timid behaviour.

  • Level bite or incisors sloping forward.

  • Semi-pricked ears.  This condition in longhaired dogs with heavy fringes is permissible but not desirable.

  • Low set tail.

  • Presence of bald patches in smooth-haired dogs.

  • Too long or too short hair on body of longhaired dogs.

  • Small white spots on chest and toes.

  • Solid black, brown and blue colours.  Tan markings too large or with dark shadings.

 

ELIMINATING FAULTS:

·         Aggressive, overly shy.

·         Overshot, pronounced undershot.  Absence of 1 canine; absence of more than 2 incisors in either jaw.

·         Hanging ears.

·         Short legs.

·         Many bald patches in short-haired dogs.

·         Longhaired dogs: absence of fringes on ears and presence of curly hair.

·         White coat,  white spots on the head, abdomen and above metacarpus; large white patches on chest and throat, presence of

          brindle markings.

·         Size over 30 cm or under 18 cm.

·         Weight less than 1 kg.

 

Any dogs clearly showing physical or behavioural abnormalities shall be disqualified.

 

NB: Male animals should have two apparently normal testicles fully descended into the scrotum.